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Mimosa auf Kräuter angewandt

Jede Pflanze zur optimalen Zeit an der optimalen Stelle

Unter Berücksichtigung des Klimas, der Wasserverfügbarkeit sowie der geografischen Lage planen wir für jede Pflanze die beste Stelle und die beste Zeit für ein optimales Wachstum ein. Alle unsere Kräuter werden draußen auf Freilandfeldern angebaut. Wir planen für jede Pflanze das am besten für sie geeignete Zeitfenster ein und sollte das Wetter nicht mitspielen, streuen wir unser Risiko, indem wir die Pflanzen in mehreren verschiedenen Regionen anbauen.

Unser Werk in La Garde-Adhémar in der Provence (FR) ist auf mediterrane Kräuter spezialisiert: Thymian, Rosmarin, Dill, Koriander und Basilikum; während sich unser Standort in Le Moustoir in der Bretagne (FR) auf Schnittlauch, Petersilie und Minze konzentriert. Unsere Niederlassung in Eye in Suffolk (UK) baut eine Kombination all dieser Kräuter an.

Artenauswahl

Die meisten Kräuter und einige Stauden können im Laufe der Saison mehrmals geerntet werden. Es ist wichtig, jederzeit für gesunde Pflanzen zu sorgen; krankheitsresistente Arten tragen dazu bei.

Investitionen in Wissen und innovative Technologie

Unsere Anbautechniken entwickeln sich stetig weiter. Beim Basilikum haben wir vor kurzem den Abstand zwischen den Reihen, in denen unsere Pflanzen ausgesät werden, erhöht. Die neue Ausrichtung der Reihen verbessert die Luftzirkulation zwischen den Pflanzen. Dadurch wird die Entwicklung von Krankheiten eingeschränkt, die Pflanzen erhalten genügend Platz für ein optimales Wachstum. Wir haben in hochmoderne mechanische Hackmaschinen investiert, die per GPS und Kamera gelenkt werden, um beim Jäten eine bislang unvorstellbare Präzision zu erzielen. Durch diesen präzisen Jätvorgang lässt sich die Menge der Pflanzenschutzmittel sowie der manuelle Arbeitseinsatz reduzieren.


Der Einsatz natürlicher Biostimulanzien hat sich als überaus effiziente Möglichkeit zur Eindämmung von Krankheiten wie Schimmel bewährt. Diese natürlichen Substanzen fördern das gesunde Wachstum der Pflanzen und machen sie krankheitsresistenter.


Intelligente Wassernutzung und -wiederverwendung

Wasser ist eine kostbare Ressource.

Die belgischen Standorte in Ardooie und Koolskamp maximieren die Wiederverwendung von Wasser. Wir sammeln das Regenwasser auf unseren Werksdächern und speichern es in Tanks. Nach der Aufbereitung wird dieses Wasser für die Reinigung unserer Werke sowie in unseren Kondensatoren genutzt. Auch das für unsere Blanchieranlagen benötigte Leitungswasser wird nach dem Blanchieren gesammelt und für den Vorwaschgang des frischen Gemüses verwendet. Anschließend wird es in einer werkseigenen Wasser-aufbereitungsanlage gereinigt und 50 % werden erneut für die Reinigung des Werks genutzt.

In Geer wird das aufbereitete Abwasser vom Ardo-Standort in ein 40 ha großes Reservoir in einem Feuchtgebiet gepumpt. Dieses Reservoir ist an ein Bewässerungsnetz angeschlossen, das die lokalen Erzeuger versorgt; sie können einen Teil des Wassers für die Bewässerung ihrer Gemüsepflanzen verwenden. Der Großteil des Wassers verbleibt im Feuchtgebiet, das über 200 Vogelarten als Lebensraum dient. Ardo ist Eigentümer des Feuchtbiotops und hat dessen Zweckbestimmung geändert; statt Agrarland ist es nun ein Naturschutzgebiet. Das Feuchtgebietprojekt wird gemeinsam mit der Produzentenorganisation Apligeer und der Naturschutzorganisation Natagora verwaltet.


Nachhaltiger Transport

Ardo ist fortwährend auf der Suche nach Transport-und Logistikpartnern mit derselben Nachhaltigkeitsphilosophie wie Ardo. Aus diesem Grunde initiieren und unterstützen wir verschiedene nachhaltige Projekte mit Transportunternehmern in aller Welt. Das sind nur einige Beispiele:


  • Senkung der Durchschnittsgeschwindigkeit der LKW auf 80km/h statt 96km/h, wodurch sich der Dieselverbrauch um 10 % verringert. Das bedeutet, dass die Logistikplanung bei Ardo diese Geschwindigkeitssenkung bei der Festlegung der verschiedenen Routen berücksichtigen muss.
  • Ardo begünstigt Transportunternehmen, deren LKW mit komprimiertem Erdgas anstelle von fossilem Kraftstoff fahren. Diese LKW sind ein intelligentes und erschwingliches Transportmittel für Auslieferungen in Stadtzentren. Erdgas bietet viele Vorteile gegenüber konventionellen Erdölprodukten und ermöglicht zudem eine bedeutende Senkung des CO2-Austoßes.
  • Ardo stockt sein Transportvolumen über den Kurzstreckenseeverkehr auf. Über 50 % des gesamten ein- und auslaufenden Transports aus und nach Portugal erfolgen per Schiff. Durch diese Umweltentscheidung verringert sich der CO2-Ausstoß sowie die Zahl der LKW auf der Straße.
  • Ardo begünstigt Transportunternehmen, die auf thermoelektrische (TE) Kühlsysteme in den LKW zurückgreifen. Im Gegensatz zu mechanischen Kühlsystemen erzeugen TE-Module praktisch keine Geräusche und senken den CO2-Ausstoß.
  • Bei der Entwicklung des ERP-Systems von Ardo berücksichtigen wir für die ein- und ausgehende Logistik die effiziente Routenplanung der LKW, was auf eine geringere Anzahl LKW auf der Straße hinausläuft.

Auszeichnung für Unternehmerische Nachhaltigkeit für Ardo Ardooie

Ardo Ardooie hat für seine Anstrengungen und Aktivitäten, die zur Sozialverantwortung des Unternehmens beitragen, vor kurzem den Preis im Rahmen der westflämischen Charta für unternehmerische Nachhaltigkeit erhalten. Es war das 13. Jahr in Folge, in dem der Standort in Ardooie diesen prestigereichen Preis erhalten hat. Der Standort war im vergangenen Jahr bewertet und für Maßnahmen in 10 Kategorien ausgezeichnet worden: verantwortungsbewusste Führung, bürgerliches Engagement, Kommunikation und Dialog, menschenorientierte Geschäftsverfahren, Risikomanagement, nachhaltige Investitionen, Entwicklung des Produkt- und Dienstleistungsangebots, Beschaffungskettenmanagement, Klimawandel und Energie, Umweltqualität sowie nachhaltige Logistik und Mobilität. Unterdessen liegen die Pläne für den 14. Zyklus auf dem Tisch und die Ergebnisse der ersten Maßnahmen sind in Arbeit.

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